Im Devon (vor etwa 350 Mio. Jahren) gab es zahlreiche Arten der Quastenflosser. Diese bilden eine Tiergruppe, von der auch heute noch eine Art (Latimeria chalumnae) als lebendes Fossil im Indischen Ozean vor den Komoren vorkommt. Die Quastenflosser deuten mit ihren fleischigen, beinartigen Brust- und Bauchflossen den Übergang von den Fischen zu den vierfüßigen Landwirbeltieren an. Aus ihnen haben sich die ersten Amphibien entwickelt: Ichthyostega ("Fischdachler") aus dem Oberdevon oder Unterkarbon von Ostgrönland ist das älteste bisher bekannte Landwirbeltier; er gilt als Bindeglied, oder Brückentier zwischen Fischen und Amphibien und besitzt Merkmale beider Wirbeltierklassen:
Das Schädeldach (Name!) von Ichthyostega erinnert an Fische; dies gilt auch für die (reduzierten) Kiemendeckel und für die Flossenstrahlen (knöcherne Verstärkungselemente) in der Schwanzflosse. Typisch für Amphibien sind dagegen die fünfstrahligen Beine und die Verbindung zwischen Becken und Wirbelsäule.
Die Blütezeit der Amphibien lag im Karbon (Steinkohle-Zeitalter) und Perm. Im darauf folgenden Trias(Fußnote) waren viele Arten schon wieder ausgestorben.
Die wenigen überlebenden Formen bilden die Vorfahren der heute lebenden Lurche. Dazu gehört der Frosch ähnliche Triadobatrachus ("Triasfrosch"):
Fußnote
Die Trias ist eine dreigliedrige Periode des Erdmittelalters (Mesozoikum), die im fränkischen Schichtstufenland durch folgende Naturlandschaften vertreten ist: