| Alpen-Kammmolch |

| Färbung |
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| Weibchen | ||||||||||
| Männchen | zur Fortpflanzungszeit mit hohem,gewelltem (nicht gezacktem) Rückenkamm; deutlicher Absatz vom breiten Ruderschwanz | |||||||||
| Länge | ca. 15 cm |
| in Deutschland nur in Bayern vorkommend: Burghausen, Berchtesgadener Land |
| weitere Vorkommen nur noch in Österreich, Italien bis Kalabrien, Slowenien, Kroatien, Schweiz (von hier nach Frankreich ausstrahlend) |
| bis 1600 m über NN |
| größere, gut besonnte Weiher mit dichter Unterwasservegetation |
| in Süditalien vielleicht ohne Winterruhe! |
| dämmerungs- und nachtaktiv |
| lebt unter Steinen unter Hölzern |
| kann an Land und im Wasser überwintern |
| Winterquartiere werden im Oktober und November aufgesucht. |
| Balz: Mitte März bis Mitte Mai. |
| Paarung: Wenn das Männchen ein Weibchen gefunden hat, macht es Kopf an Kopf zur Partnerin einen Katzenbuckel. Durch peitschenartige Bewegungen des Schwanzes wedelt das Männchen dem Weibchen Sexuallockstoffe zu. Wenn das Weibchen die Werbung beantwortet, setzt das Männchen einen Spermatophor ab; dieser Samenbehälter wird vom Weibchen in die Kloake aufgenommen. |
| Eiablage: Bereits wenige Stunden nach der Paarung erfolgt die Eiablage: Das Weibchen tütet die Eier einzeln in Blättern von Wasserpflanzen ein. |
| Schlüpfen aus dem Ei: ca. 2 Wochen nach der Eiablage |
| Größe nach dem Schlupf: ungefähr 1 cm |
| Metamorphose: nach 4 Monaten abgeschlossen; die entstandenen Jungtiere messen ca. 7 cm |
| Überwinterung im Larvenstadium möglich |
| Neotenie bekannt: Manchmal werden Larven fortpflanzungsfähig, ohne dass sie eine Metamorphose zum lungenatmenden Landtier durchgemacht haben. |
| Nahrung der Larven: Insektenlarven, manchmal auch andere Amphibienlarven |
| Gewässerverschmutzung |
| überhöhte Fischbesätze in Teichen |